Reinhard Pfundt

Reinhard Pfundt, geboren am 23. Mai 1951 in Burgstädt (Sachsen), entstammt einer musikliebenden Familie. Durch eigenes Interesse begann der Sechsjährige mit Klavierunterricht bei Kantor Rudolf Vogel und sang zudem in der Kurrende. Kurz nach Beginn des Besuchs der allgemeinbildenden Schule entstanden erste eigene Stücke, ehe er sich über das Vom-Blatt-Spiel sowie Musiksendungen im Rundfunk umfangreiche Kenntnisse von Musik J.S. Bachs bis zu Werken Richard Wagners sowie der Gegenwart erwarb. Seine frühe künstlerische Entwicklung beförderte er durch häufiges Klavier- und Orgelspiel auch in der Öffentlichkeit.

Noch vor Abschluss des Abiturs und dem Anfang seines Studiums an der Hochschule für Musik in Leipzig 1969 erhielt er Unterricht in Tonsatz und Komposition bei seinem Chemnitzer Lehrer Paul Kurzbach. Diese Ausbildung setzte er anschließend fort bei Wilhelm Weismann, Erhard Ragwitz, Siegfried Thiele und Fritz Geißler in Komposition, bei Herbert Sahling, Rudolf Fischer und Helgeheide Schmidt in Klavier, Dirigieren bei Rolf Reuter sowie Korrepetition bei Gerhard Wappler, um 1975 das Staatsexamen als Komponist und Musikpädagoge zu erhalten. Danach nahm ihn Siegfried Matthus für drei Jahre als Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin auf.

Bis 1987 war Pfundt freiberuflich als Komponist, Pianist und Lehrbeauftragter für Tonsatz an der Spezialschule für Musik in Halle sowie ...